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Dank Bürgerradweg: Visbeck wird ein bisschen größer

Oscar Santos vom Landesbetrieb Straßenbau, Bürgermeister Christoph Weber und Ortsvorsteher Matthias Vitt (von links) an der Baustelle des Bürgerradwegs in Visbeck. Foto Jürgen Kortmann

BERGE.   Der neue Bürgerradweg zwischen Berge und Visbeck soll ab Mai befahrbar sein. Das Projekt hat für Visbeck einen kleinen Nebeneffekt.

Über einen Bürgerradweg werden Berge und Visbeck künftig miteinander verbunden sein. Derzeit laufen die Erdarbeiten, bereits am 1. Mai soll die Strecke befahrbar sein. 143 000 Euro kostet der Bau des Radweges (der auch als Fußweg zu nutzen ist). Finanziert wird das vom Land, die Planung hat die Stadt Meschede.

Eine ganz andere Kommunikation

Die Strecke war im Vorfeld auch beim Landesbetrieb Straßenbau nach oben auf einer Prioritätenliste für neue Radwege gelangt– konnte aber wegen Problemen beim Grunderwerb nicht verwirklicht werden: „Wir kamen nicht an die Flächen, die wir brauchten“, sagt Sprecher Oscar Santos.

Gelöst werden konnten diese Probleme erst, als die Betonung stärker auf dem Charakter als „Bürgerradweg“ lag. Jetzt konnte sich nämlich Ortsvorsteher Matthias Vitt in Verhandlungen mit den Eigentümern einmischen – er war quasi der „Türöffner“ für neue Verhandlungen, die dann ins Rollen kamen.

Und sie waren im Anschluss erfolgreich: „Das ist ein Entgegenkommen der Eigentümer“, sagt Vitt. Meschedes Bürgermeister Christoph Weber lobt: „Durch die Einstufung als Bürgerradweg war eine ganz andere Kommunikation möglich.“

Praktisch konnten sich die Berger und Visbecker dagegen nur geringfügig einbringen: Sie rodeten im Vorfeld eine Hecke, beseitigten einige Apfelbäume auf den Flächen – ansonsten müssen alle Arbeiten durch schweres Gerät erledigt werden.

Starkes Zusammengehörigkeitsgefühl

Ortsvorsteher Vitt verweist auf das starke Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Bergern und Visbeckern: „Wir sind eine Dorfgemeinschaft“ – die meisten Veranstaltungen finden im größeren Berge statt, jetzt können die Visbecker auch gefahrlos nach nebenan mit dem Rad oder zu Fuß. Vor dem Ortseingang von Visbeck kreuzt der neue Weg die Landstraße und wechselt auf die andere Seite. Unter dem zweieinhalb Meter breiten Weg wird noch eine Gasleitung mitverlegt, auch der Bereich um das Buswartehäuschen in Visbeck ist umgebaut worden. Und Visbeck ist sogar um ein paar Meter größer geworden: Für die Anlage des Weges musste das Ortsschild versetzt werden.

Jürgen Kortmann
Westfalenpost

Link zum original Artikel der WP

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