Freizeit

 

Musikalisches und poetisches aus Visbeck:

Wo die Lerche trillert froh ihr Morgenlied
wo man Tannen, Fichten und auch Eichen sieht
wo so mancher Wandrer ruht am Waldessaum
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.


Früh am Morgen steigt der junge Waidmannssohn
mit dem Drilling und dem Hund hinauf zur Höh
sieht dort Rehe, Hirsche, sieht fein's Mägdelein
hat sein Herz verloren, kann kein Waidmann sein.

In der braunen Erde schafft der Ackersmann
während im Gebüsche balzt der Auerhahn
wo das Rotvieh weidet auf der grünen Flur
bis der Herbstwind wehet über die Natur.

Sag wer hat dies wunderschöne Lied erdacht?
Ein geborener Sauerländer hat’s gemacht;
Der nach Haus sich sehnte in so schwerer Zeit,
Heimat, teure Heimat! – Wie bist so weit.

Das Visbecker Heimatlied „Wo die Lerche trillert froh ihr Morgenlied“

Nach einer Melodie von „Wo die Nordseewellen stoßen an den Strand“

Visbecker Tippgemeinschaft holt die Toten Hosen nach Visbeck...


... falls wir das 1Live Tippspiel gewinnen sollten!


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„FC Visbeck“!


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Es war ein sommerlicher Spätnachmittag am 21. August im Jahre 2010. Noch schossen viele Schützen auf den Vogel in der Steinkuhle. Aber dann trennte sich die Spreu vom Weizen, als die Flügel fielen und nur noch das edle Haupt des Vogels Widerstand gegen die immer und immer wieder einschlagenden Schüsse leistete.


Aber es kam, wie es kommen musste.


Ein stolzer Mann bahnte sich den Weg durch die Mitte und griff entschlossen zur Armbrust. Der Widerstand des Vogels konnte nicht mehr lange dauern, dass wusste er. Er hatte nur noch diesen einen Schuss. Würde er dem Tier nun nicht den Todesstoß versetzen, so würde ein Anderer die Gunst der Stunde nutzen und der Belagerung am Fuße der massiven Felswand der Steinkuhle ein Ende bereiten.


Der Schütze legte an. Ein Griff wie ein Schraubstock umfasste die Waffe. Konzentration....


Er atmete langsam und kontrolliert, sein Körper verschmolz mit der wuchtigen Waffe, die er fest gegen seine Brust presste. Ein letzter Blick über die Kimme ... ein kleiner Schweißtropfen bahnte sich seinen Weg über die Stirn in das rechte Auge ... Der Schweiß brannte, aber der Siegeswille war größer als je zuvor...


Ein letztes Ausatmen, als sich der Zeigefinger des Schützen krümmte und der Abzug den letzten Punkt vor dem Auslösen überwand. Die Sehne der Armbrust schnellte nach vorne und schob das Projektil gnadenlos durch den Lauf der Waffe. Die Zeit schien für einen Moment still zu stehen, als sich das Geschoss mit unvorstellbare Wucht seinen Weg durch die Luft in der Steinkuhle suchte... Es zerriss förmlich allen Luftwiderstand und traf auf das Haupt des Vogels.


Der Einschlag war gewaltig ... der Vogel wankte ... und fiel zu Boden.

Ein neuer König war geboren und er hatte es verdammt noch mal verdient!


Manfred Ebermann war der stolze Schütze an jenem Tag, an den man sich noch lange erinnern wird. Er nahm seine wunderbare Frau Steffi zur Königin und feierte, wie es sich für einen König gehört, mit der Schar bis in die späten Stunden hinein.


Wir wünschen dem Königspaar viel Glück und alles Gute für die Regentschaft und freuen uns jetzt schon auf das Kränzen im kommenden Jahr.

Visbeck hat einen neuen Schützenkönig